Forschungsreise nach Città della Pieve

Vom 12. bis 19. Juli 2017 fuhren wir nach Italien für unsere Forschungsreise zum Thema Safran. Teilgenommen haben Karolin Burkhardt, Felicia Descher, Maria Kretschmann, Sandra Kretschmann, Emilia Krüger, Dr. Frank Spieth, Johanna Spieth und Andrea Wagner. Ziel der Reise war der Austausch mit anderen Safranbauern und unser Wissen in diesem Thema zu erweitern.

Neben einem Stadtrundgang durch Città della Pieve, einer historischen Safranstadt, besuchten wir einen Workshop von Gianni Vinerbi, mit dem wir uns zuvor verabredet hatten. Dort lernten wir viel über den Safrananbau in Italien, wie man Safran als Nutz- und Heilpflanze wirkungsvoll einsetzen kann und hatten zudem noch die Möglichkeit, Safrangerichte zu probieren. Danach besichtigte unsere Reisegruppe Giannis Safranfeld, wo er extra für unsere Forschung einige seiner Safranknollen ausgrub, damit wir sie analysieren konnten.

Unser nächstes Highlight war der Besuch bei Heidi, einer deutschen Auswanderin, die nun mit ihrem Mann in Italien wohnt und Safran anbaut. Wir bekamen leckere Snacks mit Safran angeboten und tauschten uns in einem aufschlussreichen Gespräch über ihre Methoden des Safrananbaus aus. Anschließend besichtigten wir auch ihre Beete und hatten selbst die Möglichkeit, uns einige Knollen auszugraben. Sie teilte mit uns ihre Erfahrungen bezüglich des Anbaus und der Verwertung von Safran. Nach einem herzlichen Abschied fuhren wir inspiriert und voll mit neuem Wissen zurück zu unserer Unterkunft und am nächsten Tag zurück nach Deutschland.

Zusammenfassend kann man sagen, dass es eine sehr aufschlussreiche, informative und erfolgreiche Reise war, die uns in unserer Forschung mit vielen neuen Erfahrungen bereichert.

Text: Johanna Spieth, August 2017

 


Das Projekt "Altenburger Safran" wird von den folgenden Institutionen gefördert. Dafür unseren herzlichen Dank.