Die Rückkehr des Safrans

Göttervater Zeus schlief in einem Safranbett! Chinesische Medizinbücher erwähnten die Heilpflanze bereits vor über 4000 Jahren. Mit Safran verbinden sich Frohsinn und Energie, Safran macht erwiesenermaßen glücklich. Wer will das nicht?

Safran ist das teuerste Gewürz der Welt und macht den Kuchen „gel“. Safran - der Name steht sowohl für die Pflanze als auch für das Gewürz. Botanisch gehört Safran zur Gattung der Schwertliliengewächse und trägt die lateinische Bezeichnung Crocus Sativus. Der violette, im Herbst blühende Krokus bringt einen Hauch von Frühling in den trüber werdenden Herbst. 

Das Gewürz wird aus dem in drei Narben verzweigten Griffel gewonnen - dafür werden in Handarbeit die Blüten gepflückt, danach die Fäden gezupft und getrocknet. Die intensiv duftenden dunkelroten Fäden lassen sich nicht nur zur Verfeinerung von Speisen, sondern auch zum Färben und zur Förderung der Gesundheit nutzen. 

Das Wissen um diese Anwendungen ist in Mitteleuropa über die Jahrhunderte verblasst und schließlich verloren gegangen.

Auf der Suche nach den Spuren des Anbaus und der Nutzung von Safran in Deutschland begeben wir uns auf eine spannende Reise durch die Zeit.


Das Projekt "Altenburger Safran" wird von den folgenden Institutionen gefördert. Dafür unseren herzlichen Dank.